Montag, 15. Januar 2018

DARC 10m Contest 2018- die Aufholjagd




Wie schon in diesem Blog angekündigt war ich zum 10m Contest vom DARC aus der Nähe von Lennestadt aus dem Clubheim von O28 aktiv. Deren Clubheim liegt auf einem alten Militärgelände auf der Kuppe eines der sauerländer Hügeln (fast 600m).
Um 6:30h ging der Wecker doch der jüngste Mitbewohner war dem Wecker zuvorgekommen und war dann einfach schon "wach". Also sollte ich noch spielen, doch da musste ich klarmachen: Nein jetzt ist gleich Contest. Die Erklärung muss überzeugend gewesen sein, denn ich kam wie jedes Jahr um 7:15h aus dem Haus und packte noch schnell den TRX und die Taschen ins Auto und los gings. Immer die B55 gen Süden.

Die Temperatur war bei Beginn der Fahrt knapp 1,5 Grad im positiven Bereich der Skala. Auf den ersten Hügeln des Sauerlandes viel etwas Graupel, doch das hörte schnell wieder auf. Es sollte ein kalter und trockener Tag werden der in einem herrlichen Wintertag mit blauem Himmel enden sollte.
Da also die Straßen leer und frei von Niederschlag blieben, war ich auch schon vor der Zeit um 8:35h vorm Tor von O28. Hermann DL6DBA war schon da und ließ mich kurz darauf auch ins Clubheim, sodass ich meine Anlage aufbauen konnte. Bei Ankunft waren es knapp unter 0 Grad.
Quelle:DF3DCB: Vor dem Contest

Es ist ja fast schon ein klein bisschen Routine, sodass ich um 9Uhr schon startklar war und den Aufbau abgeschlossen hatte. Dann noch etwas mit dem dazugestoßenen Kai-Uwe DF3DCB und Hermann gesprochen. Anschließend zog es mich danna ber doch noch etwas aufs Band zum einfunken. Torsten DJ4MG war auf der 28.510 und unsere OV-Mitglieder kamen nach und nach dort auf die Frequenz. Nachdem ich noch an den Modulationseinstellungen etwas gespielt hatte habe ich mir eine freie Frequenz (28.590) gesucht. Dort habe ich noch die ein oder andere Station vor dem Contest gearbeitet, sodass ich frohen Mutes war, dass ich dort auch zum Start genügend Futter haben würde.

Dies bewahrheitete sich leider nicht. Der Start war äußerst schleppend und ich musste sehr viel und lange rufen, bis mal eine Station zurück kam. Kurz darauf bemerkte ich auch, dass eine YL Station auf der Frequenz war und diese wurde dann auch von anderen Stationen gearbeitet. Also nicht lange nachgedacht- Frequenz gewechselt (28.600) und dort mein Glück versucht. Da ich keinerlei Vorzugsrichtung zunächst ausmachen konnte habe ich die Antenne viel gedreht. Die ersten Zwischenergebnisse von den OV Kollegen zeigten, dass ich wirklich nicht gut gestartet war. Nach ca. 20min hatte ich erst 15 QSOs im Sack. Bei Dirk DK4DJ waren es schon 25QSOs und bei DP4D (DJ4MG) schon fast 30.

Ich habe mich nicht beirren lassen und habe fleißig weitergerufen und nach und nach wurde es besser und ich anscheint auch auf dem Band gefunden. Keine Ahnung, ob ich zu weit oben war mit der Frequenz, sodass die Leute unten angefangen sind und erst später bei der 28.600 auftauchten. Ich weiß es nicht, doch nach 30min im Contest hatte ich auf DK4DJ schon fast 20 QSOs Abstand.

Ab 10:30h wurde es dann langsam besser und mein Abstand zu den OV-Kollegen wurde kleiner. Zur Hälfte des Contests hatte ich schon nur noch 10 QSOs Rückstand. Da habe ich mich dann kurz entschieden auf S&P umzustellen und habe die Clusterspotts abgeklickert. Die Antenne stand dazu Richtung Norden und ich konnte einige Stationen abarbeiten. Nach 20min habe ich dann aber wieder selber gerufen (wieder 28.600).

Und da kam auch gut etwas zurück (Richtung 210-260 und 335Grad) waren sehr ergiebig. Eine halbe Stunde vor Contestende war ich ungefähr gleich auf mit den OV-Kollegen. Da ich doch ein paar mehr Multis hatte lag ich mit der Punktzahl schon knapp vorne. Das konnte ich in der letzten halben Stunde noch etwas ausbauen, auch wenn kurz vor Ende noch von RUN auf S&P umgestellt wurde um doch noch an die 100 QSOs heranzukommen. Dies hat leider nicht ganz geklappt, doch die Nummer 99 war DK7ZB mit sehr lautem Signal.

Endstand
Am Ende stand bei DK4DJ 92 QSOs mit 4.692 Punkten auf dem Konto. Torsten DJ4MG hatte 93 QSOs und 5.022 Punkte und ich hatte 99 QSOs mit 6.039 Punkten auf dem Konto. Alles sehr sehr knapp trotz der anscheint sehr unterschiedliche Contestverläufe.

Außer uns drei Stationen auf dem Berg war für unseren OV  noch Sebastian DK6BA von seinem QTH aus Rietberg aktiv. Sebastian hatte vor Weihnachten noch seine neue Antennenanlage aufgebaut und musste diese natürlich mal testen. Und hat immerhin 44 QSOs bei 1.204 Punkten erreicht.
Michaela DL1TM (N01) war aus unserem Clubheim aktiv und hat dort 58 QSOs bei 2.030 Punkten erreichen können mit einer einfachen GP. Weitere N47ner waren auch aktiv aber da kenne ich nicht die Ergebnisse.

Jetzt bin ich ja mal gespannt, was diese Ergebnisse in der Endabrechnung wert sind. Bisher kamen über die entsprechenden Reflektoren noch nicht zu viele bessere/gleich hohe Logs.